In Bewegung bleiben

Kinder brauchen Raum für Bewegung!

In Bewegung bleiben

Für Kinder sind Orte, an denen sie sich frei und uneingeschränkt bewegen können, wichtige Begegnungs- und Beziehungsräume.
Kinder brauchen solche Orte, weil sie durch den Raum erfahren, dass sie etwas Unverwechselbares sind.

Bewegungsräume sind außerdem wichtig für Kinder, da diese freies Spielen und Toben ermöglichen – hier können Kinder, von ihrem inneren Bewegungsdrang angespornt, täglich ihren Bewegungsimpulsen folgen und spontan, frei und unangeleitet jederzeit agieren und Ruhe finden.

Bewegungsräume sollten daher zugänglich und jederzeit nutzbar sein. Trotz Einschränkungen z.B. durch Straßenverkehr oder Verbote (Ballspielen ist hier verboten!) bieten sich (auch in Großstädten) vielfältige Bewegungsgelegenheiten für Kinder an. Diese gilt es nur zu nutzen!


Wo finde ich Bewegungsräume?

Natürliche Erlebnis- und Bewegungsorte sind z.B. kommunale Grünanlagen, Parkanlagen, Wälder, Felder und Wiesen, wo Kinder auf Baumstämme springen, sie überspringen, einen Hügel hinauf- und hinablaufen oder Verstecken spielen können. Auch in Wohngebieten finden sich oft verkehrsberuhigte Straßen, Spielstraßen, Innenhöfe, Grünflächen vor dem Haus, Gärten, Mauern oder Schulwege, auf denen Kinder hüpfen und springen oder mit dem Ball spielen können.

In den eigenen vier Wänden können z.B. Wohnzimmer oder Kinderzimmer zu Bewegungsorten werden, indem man diese für bewegte Spiele nutzt: Kinder können um den Tisch mit geschlossenen Augen gehen oder sich durch Stühle hindurch winden – der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Besonders schön ist es, wenn Sie zusammen mit anderen Eltern Anstrengungen unternehmen, um (alte) Orte für bewegte Spiele zu erschließen. Schließen Sie sich doch mit Nachbarn und Freunden zusammen und richten den Garten Ihrer Wohnanlage her oder übernehmen Spielplatz-Patenschaften.