Spieltipps - 02.03.2017

Der Frühling naht: Tipps für Waldspiele

Langsam wird es wieder wärmer und bald fangen die Pflanzen an zu sprießen: Der Frühling naht! Die milden Temperaturen und die Natur laden zu ausgiebigen Ausflügen an die frische Luft ein. Hier können die Kleinen endlich wieder toben – aber auch heimische Pflanzen und Tiere kennenlernen. Bei einem Waldspaziergang gelingt das auf spielerischere Art und Weise.

Bei einem Suchspiel können Kinder leicht mit dem Wald vertraut gemacht werden. Dazu verschiedene Naturmaterialien wie Tannenzapfen, ein Stück Moos und Blätter von verschiedenen Bäumen zusammensuchen und auf dem Boden ausbreiten. Die Kinder haben eine Minute Zeit, sich die Sachen zu merken. Anschließend gehen sie gemeinsam auf die Suche. Wer zuerst alle Materialien gefunden hat, hat gewonnen. Die Waldmaterialien können auch zusammen in eine Schachtel gelegt und durch eine kleine Öffnung ertastet werden. Hier gewinnt, wer die meisten Sachen errät.

Der Wald hat einen ganz eigenen Geruch. Um die Kleinen dafür zu sensibilisieren, kann ein Geruchsmemory gespielt werden. Dafür mehrere kleine Schachteln wie z.B. Joghurtbecher mit Naturmaterialien befüllen – Erde, Moss oder Tannennadeln eignen sich dafür beispielsweise gut. Dasselbe Material muss in zwei Schachteln vorhanden sein, so dass Pärchen gebildet werden können. Die Schachteln verschließen und vermischt aufstellen. Die zusammenpassenden Paare müssen nun blind errochen werden.

Im Wald können sich die Kleinen auch sehr gut sportlich betätigen wie zum Beispiel beim Tannenzapfen-Weitwurf, beim Balancieren auf Baumstämmen oder bei einem Hindernislauf. Wer es etwas ruhiger mag, kann sich bei wärmeren Temperaturen auch einfach auf den Boden legen und den Waldgeräuschen lauschen – das entspannt und sensibilisiert die Kleinen für die Laute der Natur. Hilfreich ist es, wenn Sie einige Geräusche erklären können.